Ringe, Anhänger, Hoops und Armreifen in 18 Karat Gold bilden den Auftakt der modular gedachten Marke. © WEMPE
Für Individualisten. Mit „Atelier Wempe au:thentic” bringt WEMPE eine neue eigenständige Schmuckmarke auf den Markt. Die Marke verbindet genderfluide Gestaltung, Goldschmiedehandwerk aus Schwäbisch Gmünd und eine modulare Kollektion in 18 Karat Gold.
Mutig und mittendrin
Mit „Atelier Wempe au:thentic” erweitert WEMPE sein eigenes Juwelenportfolio um eine dritte eigenständige Schmuckmarke. Nach „WEMPE 137” und „By Kim” entsteht damit eine neue Linie, die Persönlichkeit, Selbstbestimmung und handwerkliche Substanz in den Mittelpunkt stellt. Die Marke ist genderfluid angelegt und richtet sich an Menschen, die Schmuck nicht über traditionelle Kategorien definieren wollen. Im Mittelpunkt steht der Gedanke, dass Schmuck nicht nur dekoriert, sondern Identität sichtbar macht.
Kim Eva Wempe, Geschäftsführerin und Inhaberin des Familienunternehmens, beschreibt den Ansatz so: „Mit au:thentic bringen wir eine dritte Juwelenmarke auf den Markt und bleiben unserer Tradition treu, mutig Konventionen zu hinterfragen und neue zu gestalten. Entstanden ist ein Gegenpol zur Überinszenierung, ein Raum für Selbstentfaltung, für das Echte und das Authentische.“ Damit positioniert WEMPE die neue Marke bewusst im Umfeld von Design, Mode, Kunst und urbaner Kultur. Interessant, weil hier nicht nur eine Kollektion lanciert wird, sondern eine eigenständige Markenwelt mit Sprache, Haltung und Produktlogik.
Name als Schnittstelle zwischen Mensch und Handwerk
Auch der Markenname ist mehrschichtig angelegt. au:thentic verweist auf das griechische authentikós, also echt, ursprünglich und wahrhaftig. Gleichzeitig nimmt die erste Silbe Bezug auf das chemische Elementsymbol AU für Gold. Der Doppelpunkt öffnet den Begriff gestalterisch und steht für Vielfalt und Offenheit. Marko Jünemann, Chief Marketing Officer, ordnet die Positionierung über den Begriff Identität ein: „Identität ist heute kein starres Konstrukt mehr. Sie entsteht in der Resonanz zwischen dem, was wir in uns tragen, und dem, was wir mit der Welt teilen wollen.“
Handwerk aus Schwäbisch Gmünd
Gefertigt wird „Atelier Wempe au:thentic” im WEMPE Atelier L.C. Köhler in Schwäbisch Gmünd. WEMPE ist seit 2007 zu 50 Prozent an der Manufaktur beteiligt. Dort werden Goldschmiede, Politur, Metallguss, Montage und Steinschliff mit moderner Entwicklungstechnik wie 3-D-Prototypendruck verbunden. Anja Heiden, Mitglied der Geschäftsleitung, betont die Bedeutung dieses Produktionshintergrunds: „Die Kunst bestand darin, ein Produkt zu kreieren, das schlicht und zugleich anspruchsvoll, alltagstauglich, in Deutschland produziert und offen für alle ist. Das ein internationales Niveau hat und hinter dem auch die neue Generation, Chiara und Scott Wempe, zu hundert Prozent steht.“
Produktlogik: modular, puristisch, kombinierbar
Die Kollektion umfasst Ringe, Anhänger, Hoops und Armreifen in 18 Karat Roségold, Gelbgold und Weißgold. Ergänzend gibt es Varianten mit Diamanten in G SI Qualität. Die Preise starten laut Presseunterlagen bei 2.075 Euro für Ringe, bei 3.875 Euro für Anhänger, bei 2.675 Euro für Hoops und bei 9.275 Euro für Armreifen. Die hochwertigeren Diamantvarianten reichen bis 22.675 Euro bei Armreifen.
Gestalterisch arbeitet die Marke mit klaren Linien, Asymmetrien, Verlinkungen, Umwicklungen und stilisierten Schnittkanten. Patrick Sieroslawski, Head of Private Label Design WEMPE, sieht darin den Kern der Marke: „Der eigentliche Clou von au:thentic ist die Machart der Schmuckstücke; die Kompetenz, die in ihrer Herstellung steckt.“ Alles sei auf das Wesentliche reduziert, neutral angelegt und offen gehalten.
Die Schmuckstücke können solo getragen, gestackt, gelayert oder mit bestehendem Schmuck kombiniert werden. Der Markenlaunch erfolgt in vier aufeinander aufbauenden Phasen über zwei Jahre. Dabei soll die Komplexität der Designs schrittweise zunehmen.












Keine Kommentare