Die neue Porsche Design Timepieces Manufaktur in Grenchen bündelt erstmals alle zentralen Funktionen unter einem Dach. © Porsche Design
Mit der neuen Uhrenmanufaktur in Grenchen stärkt Porsche Design seine Position als eigenständiger Hersteller. Die Bündelung von Entwicklung, Produktion und Markeninszenierung zeigt, wie konsequent das Unternehmen das Geschäftsfeld Timepieces weiter ausbaut.
Schritt in die Eigenständigkeit
Erstmals verfügt Porsche Design über einen dauerhaften Produktionsstandort im Zentrum der Schweizer Uhrmacherkunst. Der Umzug aus Solothurn und die gezielte Investition in die neue Infrastruktur sind Ausdruck einer langfristigen Strategie. „Mit der Eröffnung unserer neuen Uhrenmanufaktur in Grenchen schlagen wir ein neues Kapitel für Porsche Design Timepieces auf. Diese Investition ist ein klares Commitment zum Geschäftsfeld Timepieces“, erklärt Matthias Becker, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Porsche AG.
Bündelung der Wertschöpfungskette
In Grenchen vereint Porsche Design zentrale Funktionen unter einem Dach. Entwicklung, Konstruktion, Werkemontage, Qualitätsmanagement und After Sales sind eng miteinander verzahnt. Damit stärkt das Unternehmen seine Kontrolle entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Wahl des Standorts ist dabei kein Zufall. „Die Region bietet ein einzigartiges Ökosystem aus spezialisierten Zulieferern und hochqualifizierten Fachkräften“, so CEO Rolf Bergmann. Die Nähe zu diesen Strukturen ermöglicht Effizienz und Qualität zugleich.
Individualisierung als zentrales Differenzierungsmerkmal
Ein wesentlicher Bestandteil der Strategie ist die Ausrichtung auf individualisierte Produkte. Custom built Timepieces bilden den Kern des Portfolios und übertragen die Logik der Fahrzeugkonfiguration auf die Uhr. „Als erster Automobilhersteller betreiben wir eine eigene Uhrenmanufaktur. Daraus leiten wir einen klaren Anspruch ab: unseren Kunden außergewöhnliche Zeitmesser zu bieten, die Innovation, Präzision und ein hohes Maß an Individualisierung vereinen“, so Becker.
Produktion, Technik und Effizienz
Die neue Manufaktur umfasst rund 3.600 Quadratmeter und ist auf höchste Präzision ausgelegt. Reinräume, kontrollierte klimatische Bedingungen und eine klar strukturierte Fertigung nach dem Prinzip kurzer Wege sichern die Qualität mechanischer Zeitmesser. Die Organisation folgt dabei industriellen Effizienzlogiken, kombiniert mit handwerklicher Fertigungstiefe. Moderne Arbeitsbedingungen und technische Infrastruktur sind gezielt auf die Anforderungen der Uhrmacherei abgestimmt. „Präzision beginnt bei der Architektur und der Gestaltung der Räumlichkeiten. Nur wer optimale Bedingungen schafft, kann Höchstleistungen erbringen“, betont Bergmann.
Manufaktur als Markenerlebnis
Neben der Produktion übernimmt der Standort auch eine zentrale Rolle in der Markeninszenierung. Das Konzept der „gläsernen Manufaktur“ ermöglicht Einblicke in die Fertigung und schafft Transparenz. Ergänzt wird dies durch Konfigurationsbereiche, in denen Kunden ihre Uhr individuell gestalten können. Produktion, Konfiguration und Übergabe finden damit erstmals an einem Ort statt. Eventflächen und Ausstellungsbereiche erweitern die Nutzung über die reine Fertigung hinaus.














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