Oroarezzo 2026 stellt Schmuckfertigung, Manufakturqualität und internationale Beschaffung klar in den Mittelpunkt. © Oroarezzo
Vom 9. bis 12. Mai 2026 kehrt Oroarezzo nach Arezzo zurück. In einem schwierigeren Marktumfeld baut die B2B Messe auf Schmuckkompetenz, internationale Fertigung, neue Zulieferimpulse und technologische Weiterentwicklung. Die Messe zeigt, wie stark sich das Angebot zwischen klassischer Schmuckproduktion, individueller Differenzierung und neuen Geschäftsfeldern verbreitert.
Schmuck bleibt das Zentrum von Oroarezzo
Oroarezzo 2026 positioniert sich klar als Plattform für die Schmuckindustrie. Im Fokus stehen italienische Gold- und Silberschmuckhersteller, Personalisierung, Manufakturqualität und die Vielfalt der großen Produktionsstandorte Arezzo, Vicenza, Valenza und Mailand. Genannt werden unter anderem Unoaerre, Gold Art, Richline Italy, Graziella Braccialini, Superoro, Milor und weitere etablierte Anbieter. Auch die Silberfertigung bleibt stark vertreten, etwa durch Chrysos, Croma Catene, Efc Silver und Luiber.
Hinzu kommen internationale Aussteller wie Alias Concept aus Spanien sowie Zen Diamond und Arpas aus der Türkei. Spanien und Portugal bauen ihre Präsenz ebenfalls aus. Neu ist zudem die Beteiligung der Verbände GJEPC und HKJJA aus Indien und Hongkong. Für den Fachhandel bedeutet das: Oroarezzo stärkt seine Rolle als Beschaffungsplattform für Schmuck, die italienische Fertigungskompetenz mit internationaler Reichweite verbindet.
Zwischen klassischem Sortiment und neuer Differenzierung
Interessant ist die Breite des Angebots. Neben klassischen Schmucklinien zeigt die Messe auch Anbieter für komplexere oder experimentellere Arbeiten. Dazu zählen Unternehmen wie Migliorini, Omega Art oder Stella Milano. Neu dabei ist Rossano Caldaroni, das in Arezzo erstmals die Kunst des Mikromosaiks zeigt. Für Juweliere und Fachhändler, die nach Profil, Besonderheit und neuen Argumenten im Verkauf suchen, liegt hier ein wirtschaftlich interessanter Ansatz.
Auch Komponenten und Halbzeuge bleiben ein wichtiges Thema. Unternehmen wie Fior, Itam, Orchidea Preziosi sowie neue Anbieter wie Filostil, General Preziosi oder Magù erweitern das Spektrum. Das ist für den Fachhandel überall dort relevant, wo Individualisierung, Sonderanfertigungen oder Private Label an Bedeutung gewinnen.
Technologie und neue Geschäftsfelder
Ergänzt wird das Schmuckangebot durch Maschinen und Prüftechnik. Genannt werden unter anderem Sisma, Fasti, Orotig und Italimpianti Orafi. Neu sind Elvatech mit Röntgenfluoreszenz Lösungen für Edelmetalle und DTP mit Technik zur ersten Identifikation synthetischer Diamanten und Nichtdiamanten.
Eine der wichtigsten Neuerungen ist zudem Precious Fashion. Aus einer Talk-Reihe wird ein eigener Ausstellungsbereich für Fashion Accessoires. Auch hier bleibt Schmuckkompetenz die Grundlage, denn gezeigt wird, wie Metallverarbeitung, Veredelung, Emaillen, Steine und Treatments in angrenzende Luxussegmente hineinwirken können.
Laut Oroarezzo kommen registrierte Einkäufer aus 49 Ländern, angeführt von den USA, gefolgt von Rumänien, Hongkong, Polen, Mexiko, Argentinien und Marokko. Ein Hinweis darauf, dass Oroarezzo ihre Rolle als Order- und Sourcing Plattform weiter internationalisiert.













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