Das Motiv des Pferdes steht 2026 für Energie, Dynamik und Erneuerung und wird von Marken strategisch genutzt. © Longines/ Thomas Sabo
Kulturelle Symbolik, begrenzte Stückzahlen oder thematisch aufgeladene Kollektionen erleichtern die Beratung, schaffen Gesprächsanlässe und erhöhen die emotionale Bindung zum Produkt. Das Jahr des Feuerpferdes 2026 wird damit nicht nur zum dekorativen Thema, sondern zu einem wirtschaftlich relevanten Verkaufsimpuls, hier am Beispiel von THOMAS SABO und Longines.
Longines: Kulturelle Tiefe in limitierter Form
Longines lanciert anlässlich des Jahres des Pferdes ein Sondermodell innerhalb der The Longines Master Collection, das weltweit auf 2.026 Stück limitiert ist. Die Edition ist eine bewusste Hommage an das Mondjahr 2026, gleichzeitig aber auch Ausdruck der langjährigen Verbindung der Marke zum Reitsport.
Im Zentrum des Modells steht ein künstlerisches Motiv des chinesischen Malers Peon Xu, dessen berühmte Tuschezeichnung Galloping Horse auf dem vergoldeten Rotor des Automatikwerks graviert ist. Entstanden ist das Motiv in Zusammenarbeit mit dem Peon Art Museum in Chongqing. Kuratiert wurde das Projekt von Qingping Xu, Sohn des Künstlers und angesehener Kalligraph, der das familiäre Erbe fortführt.
Technisch basiert das Modell auf dem Automatikwerk L899.5, ausgestattet mit Siliziumspiralfeder und einer Gangreserve von bis zu 72 Stunden. Das 42 Millimeter Edelstahlgehäuse wird durch ein rotes Zifferblatt mit Sonnenschliff und dezentem Farbverlauf ergänzt. Vergoldete Zeiger, applizierte Indizes sowie eine Mondphasenanzeige mit Datumsring unterstreichen den Anspruch der Master Collection. Der transparente Gehäuseboden erlaubt den Blick auf den gravierten Rotor, der Kunst und Mechanik miteinander verbindet.
Thomas Sabo: Drei Kollektionen, ein Motiv
Thomas Sabo interpretiert das Jahr des Feuerpferdes breiter und marktorientierter. Statt einer einzelnen Edition setzt das Unternehmen auf drei eigenständige Kollektionen, die jeweils einer Markenlinie zugeordnet sind und unterschiedliche Kundensegmente ansprechen.
Unter Thomas Sabo Sterling Silver kehrt die Signature Linie Elyndra in der Frühjahr Sommer Kollektion 2026 zurück. Die Kollektion verbindet Naturmotive mit einer verfeinerten Western Ästhetik und dem sogenannten NuCountry Spirit. Organische Formen, sinnliche Oberflächen und eine stilisierte Interpretation des Pferdes stehen für Individualität und Selbstverwirklichung, zentrale Werte des Feuerpferdes.
Die Linie Rebel at Heart greift das Motiv deutlich expressiver auf. Die Kollektion Wild Horses setzt auf massives 925 Sterling Silber und eine kraftvolle Formensprache. Inspiriert von der Renaissance des Cowboys und urbaner Western Codes steht hier das Pferd als Symbol für Freiheit, Unabhängigkeit und Unangepasstheit. Die Schmuckstücke sind bewusst markant gestaltet und richten sich an eine Zielgruppe, die Schmuck als Statement versteht.
Mit Good Luck Rodeo interpretiert der Charm Club das Thema spielerischer und emotionaler. Glückssymbole, Western Elemente und das Motiv des Pferdes werden in Charms für Armbänder und Ketten übersetzt. Die Kollektion zielt auf Sammlerinnen und Sammler sowie auf Kunden, die Schmuck als persönliches Zeichen oder Geschenk nutzen.













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