(Teil 2) Wie hoch ist die Ausgabebereitschaft für Uhrenarmbänder?

Ist das Thema der exklusiven Bänder problemlos bei jedem Juwelier integrierbar?

Ist das Thema der exklusiven Bänder problemlos bei jedem Juwelier integrierbar?

Wie hoch ist die Ausgabebereitschaft für ein besonderes Lederband? Welche Verkaufsargumente erreichen den Kunden sachlich und emotional am besten? Bernhard Strohm verkauft erfolgreich Uhrenarmbänder im Set und setzt auf Optik und Tragekomfort.



Ist der Uhrensammler auf den Geschmack gekommen, hat er Leder und Farbe ausgewählt, dann steigt auch immer mehr die Bereitschaft, ein hochwertigeres und teureres Band zu erstehen. Und zu dieser Kaufbereitschaft führt ihn ein kompetenter Juwelier, der sich nicht nur bei der Preisklasse, sondern auch beim Thema Style, Mode, Geschmack und Funktionalität auskennt. Dabei spielen Qualität und auch Sets eine wichtige Rolle. Denn für Bernhard Strohm sind Uhrenarmbänder im Wert von 3-10% des Kaufpreises einer Uhr wichtige Indikatoren, um eine Uhr aufzuwerten. Und auch der Tragekomfort im Vergleich zu einem Stahlarmband wirkt sich aus. „Zur Lieblingsuhr wird eine Uhr erst mit dem richtigen, maßgeschneiderten und passenden Band!“

Hier der zweite Teil des Interviews mit Bernhard Strohm: Der Uhrenexperte und diplomierter Kommunikationsdesigner Marketingberater, Werber, Blogger, Buchautor, Journalist und Online-Händler erzählt „Blickpunkt Juwelier“ von seinen Erfahrungen zum Thema Uhrband.

Christian Bauer stellt einerseits höchste Qualität und eine moderne „best-in-class-Fertigung“ sicher und orientiert sich dabei konsequent an den Bedürfnissen und Wünschen unserer Kunden.

Wie groß ist die Ausgabebereitschaft des Uhrensammlers für ein besonderes Lederuhrband?

Wenn man erstmals beim Thema Lederarmband auf den Geschmack gekommen ist, wenn man das erste Maßband bekommt, wenn man das erste Mal Leder und Farbe auswählen konnte und man sein eigenes Band hat – dann steigt auch immer mehr die Bereitschaft das Kundens dafür auch Geld auszugeben. Der Kunde erwartet in diesem Maße natürlich auch Beratung. Vorallem wenn er beim Juwelier kauft und nicht online, dann erwartet er Kompetenz, Beratung und zwar nicht nur „etwas günstiges“ und „etwas Teures“, sondern auch über Style, Mode, Geschmack, Funktionalität.

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Er selbst hat die Kategorien „Einstiegsklasse“, welche mit Maschinen genäht sind aber hervorragende Qualität haben. Das fängt bei 100 – 120 Euro an, kann aber dann auch zu 200 Euro hinauf wandern aber auch in Sets, also Bändersets – da redet man dan schon über Bereich von 800 bzw. knapp unter 1000 Euro. Zum Beispiel habe ich ein Moonwatch-Set, limitiert auf 10 Sets, das knapp 800 Euro kostet. Das ist ein Set, das nicht unbedingt an eine Moonwatch montiert wird. Aber dieses Set im eigens geschneiderten Lederetui wird dann bei einem Sammlertreffen gezeigt und man erkennt: „Alle haben eine Omega Speedmaster, aber nur ich habe dieses maßgeschneiderte Set.“

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