David Ponzo übernimmt als stellvertretender CEO eine zentrale Rolle bei Tiffany & Co. und verantwortet künftig die globale Retail- und Vertriebsstrategie des Hauses. © WWD/ Tiffany
Mit der Berufung von David Ponzo zum stellvertretenden CEO schafft Tiffany & Co. eine neue Stelle. Der erfahrene Luxusmanager soll die globale Retail- und Vertriebsorganisation bündeln, das Schmuck- und High-Jewelry-Geschäft weiterentwickeln und neue Wachstumsimpulse setzen.
In seiner neuen Funktion übernimmt David Ponzo Aufgaben, die bislang beim früheren Chief Commercial Officer Gavin Haig angesiedelt waren. Haig hatte Tiffany & Co. im vergangenen Jahr verlassen. Ponzo soll künftig die strategischen Prioritäten auf Konzernebene vorantreiben. Der Fokus liegt dabei klar auf dem weltweiten Einzelhandel, dem Vertrieb sowie der kommerziellen Gesamtsteuerung. Zu seinem Verantwortungsbereich zählen sämtliche internationalen Retail Regionen, alle kommerziellen Funktionen sowie der Produktbereich Schmuck und High Jewelry. Darüber hinaus verantwortet Ponzo eine neu eingerichtete Einheit für Geschäftsentwicklung. Ziel ist es, Wachstum, Markensteuerung und operative Exzellenz enger miteinander zu verzahnen.
Erfahrener Manager aus dem LVMH Umfeld
David Ponzo wechselt von Louis Vuitton zu Tiffany & Co. Dort war er zuletzt fünf Jahre als Chief Commercial Officer tätig. Zuvor führte er Louis Vuitton Japan als Präsident und CEO. Weitere Stationen seiner Laufbahn umfassten leitende Managementfunktionen in Asien bei der Swatch Group sowie bei Omega. Diese internationale Erfahrung, insbesondere in Asien, gilt als wichtiger Baustein für die weitere globale Expansion und Positionierung von Tiffany & Co. im Premium und High Jewelry Segment.
Weitere Stärkung im Produktbereich
Parallel zur Ernennung von Ponzo hat Tiffany & Co. auch Thierry Vasseur befördert. Er übernimmt künftig als Executive Vice President die Verantwortung für Schmuck, High Jewelry sowie Home und Accessories. In seiner erweiterten Rolle steuert Vasseur die Ausrichtung von Produktmarketing und Merchandising und soll die Verzahnung von Design, Sortiment und Markenauftritt weiter vertiefen. (Quelle: Fashionnetwork)













Keine Kommentare