Chopard: Gold von unabhängigen Goldschürfern in Kolumbien

Nachdem Chopard 2018 eine zu 100% ethische Goldlieferkette etabliert hatte, verkündete das Unternehmen jetzt, dass es Gold von den Barequeros in El Chocó beziehen wird.


El Chocó ist Kolumbiens Region mit der zweitgrößten Goldförderung, aber auch eine der ärmsten des Landes. Barequeros sind handwerkliche Goldschürfer. 46 Prozent von ihnen sind Frauen. Sie verwenden traditionelle Methoden, ihre Verfahren benötigen kein Quecksilber. Um sich gesetzlich zu registrieren, benötigen die Barequeros einen speziellen Ausweis, der ihnen erlaubt, manuell zu schürfen und bis zu 420 Gramm Gold jährlich zu verkaufen.

Ein Teil dieses Programms sieht vor, dass die Goldlieferungen der Barequeros Teil einer vollständig nachverfolgbaren Wertschöpfungskette werden. Im Einklang mit den Vorgaben ihrer Reise zum nachhaltigen Luxus wurde Chopard Partner dieser neuen, von der Swiss Better Gold Association (SBGA) geführten Initiative. Diese Wertschöpfungskette ist Teil eines erweiterten Programms zur Förderung verantwortungsvoller und kleinbetrieblicher Goldminen, das vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und der SBGA unterstützt wird. Das Programm garantiert, dass die Barequeros nicht nur einen marktüblichen Preis erhalten, sondern auch eine spezielle SBGA Better Gold Prämie in Form von 0.70 USD pro Gramm Gold zur Investition in Verbesserungen ihrer Arbeits- und Lebensbedingungen. Zusätzlich erlaubt ihnen die transparente Wertschöpfungskette, den genauen Weg ihres Goldes zu verfolgen. Bis heute haben fünfhundert Barequeros durch diese Initiative Unterstützung erhalten.

Caroline Scheufele, Chopards Co-Präsidentin und künstlerische Direktorin: “Nachhaltigkeit ist ein bewegliches Ziel, eine Reise, die nie zu Ende ist. Und heute muss es mehr denn je unser Ziel sein, die Menschen an den Ursprüngen unserer Erzeugnisse zu schützen, ohne die es unser Geschäft nicht gäbe. Ich fühle mich geehrt, mit der SBGA an diesem aussergewöhnlichen Projekt gearbeitet zu haben, und freue mich, es über die kommenden Jahre wachsen zu sehen”.