Die Gastronomie zeigt gerade sehr deutlich, was passiert, wenn Umsätze sinken: Die Preise steigen. © Dissolve
Steigende Kosten bei gleichzeitig sinkenden Mengen verändern derzeit ganze Branchen. Ein Blick in die Gastronomie zeigt, welche Konsequenzen folgen, wenn Umsätze unter Druck geraten. Für den Fachhandel ergeben sich daraus klare wirtschaftliche Ableitungen.
Wenn Mengen sinken, steigen Preise
Die Gastronomie zeigt aktuell sehr deutlich, was passiert, wenn Umsätze zurückgehen. Der Bierabsatz sinkt, während die Kosten weiter steigen. Betriebe müssen dennoch wirtschaftlich bestehen. Die Folge ist logisch: Wenn Mengen sinken, müssen Bonhöhen steigen. Preisanstiege werden kommen. Bei gleichbleibender Kostenstruktur werden Konsumenten künftig mehr für ihr Bier bezahlen. Nicht weil sie es möchten, sondern weil sie es akzeptieren, wenn sie ihre Wirte behalten wollen. Geselligkeit und Trinkkultur erhalten damit einen höheren Preis, den die Gesellschaft zahlen wird.
Die Parallele zum Fachhandel
Im Fachhandel zeigt sich eine ähnliche Situation. Viele versuchen weiterhin, über günstige Preislagen Volumen zu sichern. Doch genau diese Verkäufe wandern zunehmend ins Internet. Die Perspektive ist klar: Mit Günstigpreisen wird es künftig schwieriger.
Wo höhere Preise akzeptiert werden
Die zentrale Frage lautet daher, bei welchen Produkten Kunden bereit sind, höhere Preise zu akzeptieren. Die Antwort ist eindeutig. Es sind beratungsintensive Produkte, emotionale Kaufanlässe und Produkte mit hoher Wertigkeit. In diesem Kontext können Trauringe einen zentralen Beitrag leisten.

Nicht Menge, sondern Durchschnittspreis entscheidet
Für den Fachhandel wird künftig nicht mehr die verkaufte Menge entscheidend sein, sondern der höhere Durchschnittspreis pro Kunde. Die wirtschaftliche Entwicklung deutet darauf hin, dass stagnierende Preise langfristig zum Risiko werden können.
Neue Initiative für die Zukunft des Fachhandels
Jetzt ist der Zeitpunkt, sich zu informieren, die bestehenden Werkzeuge zu nutzen und den Fachhandel im Rahmen der von Blickpunkt·Juwelier aufgerufenen Initiative #gemeinsamstaerker aktiv mitzugestalten. Alle Informationen finden Sie in der aktuellen Ausgabe von Blickpunkt·Juwelier und online.






