Dorotheum Juwelier: Schmucker Austausch zwischen Österreich und Deutschland

Dorotheum Auf Gehts Saey

Karin Saey, Leitung Bereich Handel der Dorotheum Gruppe über die Kooperation mit Ehinger Schwarz. © Dorotheum

Das Auktionsgeschäft der Dorotheum Gruppe ist mit eigenen Niederlassungen und Repräsentanzen in Hamburg, München, Düsseldorf, Mailand, Rom, Prag und Brüssel schon lange international ausgestellt, mit der Übernahme von Ehinger Schwarz 1876 und seinen acht Filialen Anfang dieses Jahres ist jetzt auch die Juweliersparte erstmals außerhalb Österreichs aktiv. Eine Win-win-Situation, sowohl für die beiden Unternehmen als auch die österreichischen und deutschen Konsumenten.



Mit 26 Standorten von Wien bis Vorarlberg sowie einem Online-Shop ist Dorotheum Juwelier ein echter Big Player am österreichischen Markt. Neben der Größe hebt sich das Unternehmen aber auch durch sein Sortiment deutlich vom Mitbewerb ab. Ganz besonders im Schmuckbereich. Abgesehen von einigen wenigen Handelsmarken – etwa die italienische Designerbrand Aquaforte aus Vicenza oder auch Xenox – und Vintage-Unikaten aus Privatbesitz liegt der Schwerpunkt auf Kreationen aus der hauseigenen Goldschmiede.  Das Spektrum reicht dabei von zeitlosen Klassikern bis zu modernen und trendigen Designs und von günstig bis hochwertig. Durch Design und Produktion in Eigenregie kann Dorotheum Juwelier nicht nur rasch auf Trends und Marktentwicklungen reagieren, sondern diesen auch eine individuelle Note verpassen. Ein wesentlicher Faktor, um in den Köpfen der Konsumenten die eigene Marke als Trendsetter zu festigen – und das betrifft nicht allein modische Aspekte. Als erster Juwelier Österreichs hat Dorotheum Juwelier 2016 Eheringe aus Fairtrade zertifiziertem Gold lanciert und seit 2021 glänzt die nachhaltige Brand sh!ne im Portfolio.

Die DoroTrueLab Kollektion ist sofort sehr gut angenommen worden und hat unsere anfangs sicher vorsichtigen Erwartungen bei weitem übertroffen.

Karin Saey, Leitung Bereich Handel, Dorotheum Gruppe

Trends mit individuellem Stil

Auch den internationalen Siegeszug der Labordiamanten hat man bei Dorotheum Juwelier beobachtet, das Potenzial analysiert und im Herbst des Vorjahres schließlich eine eigene Schmucklinie dazu lanciert.

„Die DoroTrueLab Kollektion ist sofort sehr gut angenommen worden und hat unsere anfangs sicher vorsichtigen Erwartungen bei weitem übertroffen“, zieht Karin Saey, Leiterin des Bereichs Handel bei Dorotheum Juwelier sowie Geschäftsführerin des deutschen Tochterunternehmens Ehinger Schwarz 1876, eine mehr als zufriedenstellende Zwischenbilanz. Unterschiede zwischen den Filialen bzw. zwischen Wien und den Bundesländern seien, so Saey weiter, nicht zu erkennen. Die Serie laufe in ganz Österreich sehr gut – und auch in Deutschland, wo sie über die acht Filialen von Ehinger Schwarz 1876 exklusiv vertrieben werden.

„Im Labor gezüchtete Diamanten sprechen viele verschiedene Kundengruppen aus den unterschiedlichsten Gründen an. Ein wesentliches Erfolgskriterium ist die intensive Einschulung aller Fachberater:innen zu diesem Thema um die Kundinnen und Kunden kompetent beraten zu können. Aus unserer Sicht sind im Labor gezüchtete Diamanten der perfekte Zirkonia Ersatz, da sie so langlebig sind, wie ihre natürlichen Pendants.“ Bisher bietet die TrueLab-Serie ausschließlich farblose Labordiamanten, aber die Trends werden bei Dorotheum Juwelier natürlich genau verfolgt. „Aktuell ist das Thema farbige lab grown diamonds stark im Kommen, die Preise sind noch vergleichsweise hoch“, erklärt Saey. Gut möglich, dass man es – sobald die Kalkulation passt – auch bunter treiben wird.

Die grenzüberschreitenden Aktivitäten beschränken sich nicht allein auf die TrueLab-Serie, auch einige andere Eigenmarken werden bereits exklusiv über das Tochterunternehmen in Deutschland vertrieben – mit Erfolg. „Besonders gut entwickelt sich auch das modulare Ear Candies Konzept und die hochwertigen Mon Palais Kollektionen“, erklärt Saey. Auch vice versa gibt es einen regen Austausch. Das Österreich-Sortiment wird schon bald um Kollektionen von Ehinger Schwarz 1876 ergänzt. Vor allem auf den Launch der ikonischen Wechselring-Kollektion Charlotte freuen sich die Teams in den heimischen Filialen schon sehr.

Neustart. Als Tochterunternehmen der Dorotheum Gruppe erweitert Ehinger Schwarz 1876 nicht nur den geographischen Aktionsradius von Dorotheum Juwelier, sondern bringt auch neue Facetten ins österreichische Schmucksortiment. // Platzhirsch. Mit 26 Filialen und einem breiten Sortiment, das die Wünsche und Vorlieben unterschiedlichster Zielgruppen abdeckt, zählt Dorotheum Juwelier zu den führenden Playern am österreichischen Markt. © Ehinger Schwarz/ Dorotheum

Facettenreiche Synergien

In der Phase, als der Weiterbestand von Ehinger Schwarz 1876 als Schmuckmanufaktur und Einzelhandelsunternehmen fraglich war bzw. auf der Kippe stand, wurde nicht mehr groß in die Weiterentwicklung der seit 1994 bestehenden Marke Charlotte investiert, im Zuge der Neupositionierung als Teil der Dorotheum Gruppe hat sich das aber grundlegend geändert. „Diese Love-Brand wurde von den Kundinnen sehr nachgefragt. Daher war es uns allen ein großes Anliegen, hier den ersten großen spürbaren Schwerpunkt zu setzen“, sagt Saey. Um mehr als 30 neue Modelle wurde die beliebte Serie erweitert. Erstmals gibt es Wechselköpfe für die Basisringe aus 585 Gold bzw. Keramik mit LGDs und Rubinen, Smaragden und Saphiren aus dem Labor sowie mit einer breiten Palette natürlicher Farbedelsteinen. Zudem wurde das patentierte Wechselsystem verfeinert. Die Ringköpfe der Twist-Linie lassen sich nun auch drehen. Krönender Abschluss der Erweiterung ist die Linie „Essence“, die den klassischen Ein- und Halbkaräter in der Sechskrappenfassung zurückbringt – ausgestattet mit einem optimierten, tieferen Sitz des Steins für noch besseren Tragekomfort.

Dorotheum Charlotte Ringe
Innovative Eleganz. Die Charlotte Touch Twist Ringe von Ehinger Schwarz 1876 vereinen austauschbare Ringköpfe mit einem neuartigen Drehmechanismus – für vielseitige Tragemöglichkeiten und individuellen Stil. © Ehinger Schwarz

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