philoro baut Goldproduktion in Korneuburg

Die Wiener philoro Edelmetalle GmbH will in Korneuburg eine Hightech-Goldproduktion mit Hochsicherheitslager für Gold und andere Edelmetalle errichten. Das Projekt soll über 100 neue Arbeitsplätze schaffen.


An dem neuen Standort sollen Altgold und Goldgranulat zu Barren, Münzen oder Halbfertigerzeugnissen für Juweliere verarbeitet werden, hieß es in einer Aussendung. Am Mittwoch unterzeichneten Bernadette Haider-Wittmann und Roland Raunig als Vertreter des Stadtentwicklungsfonds Korneuburg gemeinsam mit philoro-Eigentümern und Geschäftsführern Rudolf Brenner und Rene Brückler den Kaufvertrag für das etwa 35.500 Quadratmeter große Areal im Westen der Stadt.

Kernstück der Goldproduktion wird die Scheideanstalt. Das daraus entstehende Granulat wird für die Fertigung von Goldbarren, Münzen, Schmuckstücken oder auch Hightech Bauteilen verwendet.

Wachsende Nachfrage

Daneben kommt laut philoro-Geschäftsführer René Brückler dem Lager große Bedeutung zu. “Mit der rasant wachsenden Nachfrage nach Gold steigt der Bedarf an sicheren Lagerungsmöglichkeiten, insbesondere da immer mehr Bankfilialen schließen und damit weniger Schließfächer zur Verfügung stehen.” Das Lager werde sich an den Standards der Nationalbank messen.

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, mit dem Bau der rund 50 Mio. teuren Anlage soll zeitnah begonnen werden. Das Unternehmen peilte die Fertigstellung der ersten Ausbaustufe in etwa zwei bis zweieinhalb Jahren an.