Köck eröffnet – mit Masken VON KÖCK

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Es sei alles recht eigenartig, aber machbar. Und besser als ein geschlossenes Geschäft. Juwelier Reinhard und Felix Köck haben ihr Geschäft am Wiener Graben nach Ostern wieder geöffnet. Die Frequenz war besser als erwartet.


Es war ein besonderer Tag, der gestrige Dienstag nach den Corona-Ostern. Denn kleinere Geschäfte durften ja ab 14. April wieder hochfahren. Auch Juwelier Reinhard Köck hatte sein Geschäft „von Köck“ im Zentrum Wiens wieder geöffnet, und zwar zu den gewohnten Zeiten zwischen 10 und 18 Uhr.

Maximal sechs Kunden gleichzeitig im Geschäft

Der Juwelier informierte seine Kunden auch auf der neu adaptierten, überaus gelungenen Homepage über den Status Quo: “Selbstverständlich werden wir alle vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen treffen, um Sie und unsere Mitarbeiter zu schützen. Aus dem Grund werden wir folgende Vorkehrungen treffen: – Alle Mitarbeiter werden Mund- und Nasen-Schutz tragen – Auf unseren Beratungstischen, sowie am Ein- bzw. Ausgang wird Desinfektionsmittel zur Entnahme vorbereiten – Wir bitten um Verständnis, dass maximal sechs Kunden gleichzeitig im Geschäft sein können. Um Ihre Gesundheit zu gewährleisten sind sämtliche Beratungsplätze mindestens 5 Meter von einander entfernt!”

Personifizierte VONKÖCK Masken

„Es ist schon alles recht eigenartig, aber machbar. Und besser als ein geschlossenes Geschäft“, berichtet Köck. „Unser Doorman ist angehalten die Kundenfrequenz zu steuern. Das heißt im Verkaufsraum dürfen nicht mehr als drei Kunden gleichzeitig pro Verkaufsebene eintreten – natürlich nur mit Gesichtsmaske sowohl unsererseits als auch auf Kundenseite. Sollte der Kunde keine Gesichtsmaske haben, bieten wir ihm speziell personifizierte VONKÖCK Masken an.“ Kunden werden grundsätzlich nur sitzend beraten mit Abstand von 1,5 Metern. Auf jedem Vorlagetisch steht eine Flasche Desinfektionsmittel. Mehrmals täglich werden alle Verkaufsflächen desinfiziert.”

Mit der Kundenfrequenz sei man am ersten Tag nach der Öffnung zufrieden gewesen. Sie sei besser als erwartet gewesen, aber deutlich geringer als vor Corona.

“Alles ist besser als ein geschlossenes Geschäft.“ Juwelier Reinhard Köck

„Wir Österreicher haben diese Krise bis dato gut gemeistert, dadurch ergab sich eine frühe Teilöffnung des Handels mit Geschäftsflächen bis 400 Quadratmetern. Ich glaube, wir haben nicht zu früh aufgesperrt. Aber natürlich würde uns ein Rückschlag sehr schaden“, sagt Köck. Aus medizinischer Sicht werde Österreich halbwegs gut aus der Krise steuern, schätzt Köck. Wirtschaftlich dagegen sehe es anders aus. Köck: „Corona wird uns noch lange Zeit beschäftigen.“