Die Gerüchteküche in der Mozartstadt brodelt. Mit Kruzik kam ein neuer Mitspieler. Ein neuer Luxusjuwelier mit russischen Wurzeln soll das Feld aufmischen? Juwelier Nadler soll Omega verlieren? Plant Juwelier Schneider eine IWC-Boutique? Was ist dran an diesen News?


Lange Jahre war das Salzburger Juweliergeschäft unter alteingesessenen Playern aufgeteilt: Juwelier Dallinger führte in der Getreidegasse neben Rolex Richemont-Marken wie Cartier und Panerai. Ilse und Annalisa Nadler waren in ihren beiden Geschäften in der Linzer Gasse und in der Getreidegasse die unangefochtenen Omega-Queens. Juwelier Schneider hatte in seiner Passage seit 2009 einen IWC-Corner eingerichtet. Und um Schneiders Nachbarn, Juwelier Kalteis – denehemaligen Platin-König – war es in den vergangenen Jahren ruhiger geworden.

 

Der Newcomer

Doch dieses Frühjahr ging es dann Schlag auf Schlag. Zuerst übernahm der Wiener Juwelier Kruzik zu seinen Geschäften in den Einkaufszentren Auhof, Riverside, Brühlcenter und in der SCS kurz vor Ostern das ehemalige Kalteis-Geschäft am Universitätsplatz, das er  nach einem umfassenden Umbau mit einem großen Montblanc-Sortiment, Schmuck von Tamara Comolli und Hans D. Krieger neu eröffnete. Die Nähe zur Swatch Group – der ehemalige Calvin Klein-Brandmanager Gilbert Thöress ist Geschäftsführer – ist an Union Glashütte, Longines und Tissot erkennbar. Und an der auffälligen Rado-Auslage in der Passage direkt bei der Getreidegasse. Die Omega-Konzession ist ihm trotzdem verwehrt geblieben.

Mehr zur Omega-Rochade, dem Luxus-Herausforderer Millenium, den Jubilarinnen Nadler, dem Patek-Philippe-Konzessionär Koppenwallner und dem IWC-Pionier Schneider lesen Sie in Ausgabe 05 von DERJUWELIER.at.